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Palacio de Deportes de la Comunidad, Madrid   Leave a comment

Donnerstag, 12.03.2015, 21:00 Uhr
Euroleague, 10. Spieltag Top-16-Runde
Real Madrid – ALBA Berlin 93:62 (46:39)
Barclaycard Center (15.000 Plätze), Madrid
Zuschauer: 8.021 (Gäste: 20)

Veröffentlicht 6. April 2015 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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Estadio Santiago Bernabéu, Madrid   Leave a comment

Dienstag, 18.03.2014, 20:45 Uhr
Real Madrid CF – FC Schalke 04 3:1 (1:1)
Estadio Santiago Bernabéu, Madrid

Ein Spiel des FC Schalke 04 im Santiago Bernabéu hätte man sich natürlich unter besseren Vorzeichen gewünscht, als mit einer 1:6-Hinspielklatsche anzutreten. Zu keiner Zeit hatte man im Hinspiel den Eindruck, dass die Mannschaft mit der richtigen Einstellung (Härte) ans Werk ging. Wenn dann auch noch ein gewisser Felipe Santana wie Falschgeld in der Abwehrreihe steht, braucht man sich nicht Wundern, wenn man gegen die extrem starken Madridistas so untergeht. Ein Glück, dass letztgenannte Graupe verletzungsbedingt länger ausfällt…

Zum Spiel braucht man eigentlich nicht viele Worte zu verlieren, da es eher den Stellenwert eines Freundschaftsspiels hatte. So sahen das übrigens auch die Anhänger der Königlichen, die im Grunde schon voll auf den Clásico am Sonntag gegen den FC Barcelona eingestellt waren. Daraus resultierte dann auch die schlechteste Europapokalatmosphäre von Heimseite, die ich jemals gesehen habe. Dementsprechend war es kein Wunder, dass der Schalker Anhang über 90 Minuten Herr im Hause war. Etwas verwunderlich war meiner Meinung nach an diesem Tag die Liedauswahl der Nordkurve. Hätte man aufgrund der Ausganslage eher mit einem Spaßsupport und Ironie im Schalker Block gerechnet, wurde über die gesamte Spielzeit mehr oder weniger das Standardrepertoire heruntergespult. Erst nach dem Spiel wurden dann tatsächlich Lieder wie der Jens Keller Song und alte Klassiker wie „Wer kreist so wie ein Falke“ angestimmt. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Nicht immer alles so ernst nehmen!

Neues Santiago Bernabéu schon 2017 Realität   Leave a comment

Real Madrids Präsident Florentino Pérez hat heute offiziell den Sieger des Designwettbewerbs für den Umbau des Santiago Bernabéu bekanntgegeben. Gegen die Konkurrenz konnten sich die Hamburger Architekten von Gerkan, Marg und Partner zusammen mit dem katalanischen Architekturbüro L35-Ribas durchsetzen.

Neben einem Hotel mit Blick in das Stadion, soll auf der Seite der bekannten Meile Paseo de la Castellana ein Einkaufszentrum entstehen. Von dem Hotel erhoffen sich die Verantwortlichen Umsätze in der Höhe von fünf Millionen Euro im Jahr. Das Shopping-Center soll zwischen zwei und drei Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Damit soll der Gesamtumsatz des Santiago Bernabéu von derzeit rund 40 Millionen Euro auf über 52 Millionen Euro steigen.

Santiago Bernabeu von außen

Die Kapazität des Stadions wird von derzeit rund 80.000 auf 85.000 Plätze erweitert.  Die Bauarbeiten starten noch im Juni dieses Jahres, die Eröffnung ist für das Jahr 2017 geplant. Als Besonderheit des neuen Stadions werden sowohl an der Fassade als auch auf der Innenseite des ausfahrbaren Dachs Videowalls integriert.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich voraussichtlich auf rund 400 Millionen Euro. Davon soll sich allein ein Viertel auf Genehmigungen, Lizenzen und rechtliche Schritte belaufen. Aufgrund der hohen Kosten sucht der Verein einen neuen Namensgeber für das Stadion. Pérez soll von interessierten Unternehmen 20 Millionen Euro im Jahr fordern. Spanischen Medienbereichten zu Folge gibt es derzeit fünf Kandidaten für den Verkauf des Stadionnamens.

Coliseum Alfonso Pérez, Getafe   Leave a comment

Sonntag, 12. Januar 2014, 12:00 Uhr
Coliseum Alfonso Pérez, Getafe
Getafe CF – Rayo Vallecano 0:1 (0:1)

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Fassungsvermögen: 17.393 Zuschauer

Das im Jahr 1998 eingeweihte Coliseum Alfonso Pérez im Madrider Vorort Getafe dient dem Erstligisten Getafe CF als Heimspielstätte. Benannt wurde das Stadion kurioserweise nach einem Spieler, der in seiner Karriere nie für den Club gespielt hat. Der aus Getafe stammende Alfonso Pérez Muñoz begann seine Karriere bei Real Madrid und war später bei Betis Sevilla aktiv. Trotzdem wurde dem ehemaligen Profi der Stadionname gewidmet.

Spanientypisch verfügt lediglich die Haupttribüne des Getafe-Stadions über ein Dach. In den vergangenen Jahren wurde das Stadion modernisiert. Vor Regen ist trotz des Ausbaus der Dachkonstruktion nur der obere Rang und die höherliegenden Plätze des Unterrangs geschützt. Sehenswert sind sicherlich die großen Flutlichtstrahler, die in Deutschland aufgrund des Baubooms von supermodernen, lieblosen Arenen vor dem Aussterben stehen.

Zuletzt gab der Getafe-Präsident bekannt, den Bau eines neuen Stadions für 30.000 Zuschauer zu planen. In anbetracht der Zuschauerzahlen dürfte das ein gewagtes Unterfangen sein. Neben Real, Atlético und Rayo Vallecano bleibt Getafe CF nur der Titel für die graue Maus der Region Madrid. Eine wirklich intakte Fanszene ist bei den Blau-Weißen auch nicht vorzufinden.

Veröffentlicht 12. Januar 2014 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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Estadio de Vallecas, Madrid   Leave a comment

Donnerstag, 19. Dezember 2013, 19:30 Uhr
Estadio de Vallecas, Madrid
Rayo Vallecano – Real Valladolid 3:1 (1:1)

Da ich im Internet auf eine Weihnachtsaktion von Rayo gestoßen war, machte ich mich bereits am Vormittag zur Stippvisite nach Vallecas auf. Dort angekommen, kaufte ich zwei Stofftiere, die ich umgehend zum Ticketladen brachte und mit 24 Euro in zwei Sitzplatzkarten auf der Lateral Cubierta eintauschte. Die abgegebenen Spielzeuge werden an Kinder gespendet, denen es nicht so gut geht. Eine sehr unterstützenswerte Aktion des Clubs bei der man sogar noch profitiert.

Nach einem ordentlichen Wintermenu mit Chorizo, Speck und Rührei sowie einigen anderen Leckereien, ging es nach einer kurzen Verdauungspause erneut zur Metrostation Portazgo, die einen unmittelbar vor dem Stadion ausspuckt. Pünktlich zum Anstoss des Copa del Rey Achtelfinals nahmen wir unsere Plätze ein.

Das Stadion von Rayo gehört zu der Sorte, in die ich mich als Fußballromantiker verlieben kann. Mitten in der Stadt gebaut versprüht es noch den Charme alter Tage, in denen der Fußball sich noch in den Stadtteilen abgespielt hat, statt auf irgendeinem Autobahnkreuz. Man kann über den Fußball und die Fankultur in Spanien sagen was man will, aber bis auf wenige Ausnahmen wie Real und Barca ist jeder Stadionbesucher fußballbegeistert und für das Spiel, das uns alle fasziniert, gekommen und nicht für das All Inclusive Programm, wie es in deutschen Stadien mittlerweile üblich ist. Lange Rede kurzer Sinn, Rayo gehört zu den Clubs bei denen man noch echten Fußball sehen kann ohne großen Schnick-Schnack.

Da das Hinspiel in Valladolid ohne Torerfolg für beide Teams blieb, bedeutete der unglückliche Gegentreffer nach einem Abpraller, dass Rayo aufgrund der Auswärtstorregel nun zwei Tore erzielen musste. Fiel der Ausgleich noch vor der Halbzeit, sollte es mit dem zweiten Tor wesentlich länger dauern und komplizierter werden. Nach zahlreichen gescheiterten Anläufen gegen eine inzwischen dezimierte Auswahl aus Valladolid fiel letztlich doch noch der Groschen. Nach einem kurzen Aufbäumen der Gäste, die nun ihre letzte Chance nutzen wollten, fiel auch noch der für Rayo erlösende dritte Treffer, der natürlich im ganzen Stadion ausgesprochen gefeiert wurde.

Allgemein war die Atmosphäre während der gesamten Partie durchaus pokalwürdig. Insbesondere der harte Kern rund um die Bukaneros, den Ultras von Rayo, soll hier nicht unerwähnt bleiben. Gästefans konnten nur vereinzelt gesichtet werden und fallen in die Kategorie Sack Reis. Nach dem Pokalfight ging es in ein Restaurant, wo wir uns mit Meeresfrüchten den Gaumen versüßten. Ein rundum gelungener Donnerstagabend. Sicherlich nicht das letzte Rayo-Spiel gesehen.

Veröffentlicht 28. Dezember 2013 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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Estadio Vicente Calderón, Madrid   Leave a comment

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 20:45 Uhr
Estadio Vicente Calderón, Madrid
Atlético de Madrid – FC Porto 2:0 (2:0)

Nachdem Madrid mit seinem großen kulinarischen Angebot zum Mittagessen einlud, ging es mit der Metro auf die Südseite des Rio Manzanares. Der Fußweg von der Station Marqués de Vadillo verläuft durch einen Park über eine Brücke zum Stadion und ist durchaus ansehnlich. Generell eignet sich der Südwesten und vor allem der Westen (Casa de Campo) ideal für Spaziergänge und Sport.

An der Tribüne Fondo Sur angekommen, erblickte ich ein stolzes Aufgebot der Policia, die mit Pferden und Mannschaftswagen Präsenz zeigte und den Mob der Frente Atlético, den Ultras der Rojiblancos,  im Blick behielt. Am Stadion blieb vor und nach dem Spiel alles ruhig. Für mich stand vor Anpfiff noch der Besuch des Atlético-Museums auf dem Programm, der für Normalsterbliche 6 Euro kostet. Neben den Trophäen des Clubs und zahlreichen Assecoires, zeigte ein Bereich die Geschichte der Spielstätten der Rojiblancos. Unter anderem war auch ein Modell des neuen, im Bau befindlichen Estadio La Peineta ausgestellt, das im Nordosten der Stadt unweit des Flughafen Barajas entsteht. Da der Neubau, der ursprünglich im Zuge der Bemühungen Madrids für olympische Sommerspiele geplant war, weit von den Wurzeln des Clubs entfernt liegt, stößt er bei den Atlético-Fans auf wenig Gegenliebe, wenngleich ein Schritt in die Moderne für Atlético wirtschaftlich und nachhaltig sinnvoll erscheinen mag.

Wenn der Club zur Saison 2015/16 in die neue Heimat zieht, soll das 1966 eingeweihte Vicente Calderón dem Erdboden gleichgemacht werden und aus dem Stadtbild verschwinden. Die als Estadio del Manzanares eingeweihte Heimat war das erste Stadion Spaniens, das vollständig mit Sitzplätzen ausgestattet war. Nachdem ich über den Ausgang des Museums noch schnell einen Blick in den Fanshop erhaschen konnte, ging es auf die Haupttribüne des Stadions, durch die ein Tunnel führt.

Von meinem Platz beobachtete ich, wie sich das Stadion nur langsam und spärlich füllte. Anders als in Deutschland ist es in Spanien üblich erst kurz vor Spielbeginn seinen Platz einzunehmen. Daher gibt es auch kein Animationsprogramm. Insgesamt wurden am Ende gerade einmal 24.629 Zuschauer gezählt, die frische Abendluft im Vicente Calderón schnuppern wollten. Ob es daran lag, dass Atlético bereits für das Achtelfinale qualifiziert war oder die Kälte den ein oder anderen zu Hause lies, kann ich nicht beantworten.

Der FC Porto enttäuschte an diesem Abend auf ganzer Linie. So war die Mannschaft trotz  bis zu 70 Prozent Ballbesitz zu keiner Zeit in der Lage die B-Elf des derzeitigen Zweiten der Primera Division zu gefährden. Dies sahen offenbar auch die mitgereisten Anhänger ähnlich, die nach dem frühen Rückstand und einem verschossenen Elfmeter, der sinnbildlich für die Abschlussprobleme der Portugiesen stand, resignierten. So gelang es Atlético die Bilanz in der Champions League von 5 Siegen und einem Unentschieden aufzupolieren. Als Gruppenzweiter darf sich trotz einer Niederlage bei Austria Wien Zenit St. Petersburg glücklich schätzen.

Veröffentlicht 13. Dezember 2013 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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Estadio Teresa Rivero (Estadio de Vallecas), Madrid   Leave a comment

Estadio Teresa Rivero (Estadio de Vallecas)

Verein: Rayo Vallecano de Madrid

Fassungsvermögen: 14.780 Zuschauer

Veröffentlicht 18. August 2012 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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