Estadio Santiago Bernabéu, Madrid   Leave a comment

Dienstag, 18.03.2014, 20:45 Uhr
Real Madrid CF – FC Schalke 04 3:1 (1:1)
Estadio Santiago Bernabéu, Madrid

Ein Spiel des FC Schalke 04 im Santiago Bernabéu hätte man sich natürlich unter besseren Vorzeichen gewünscht, als mit einer 1:6-Hinspielklatsche anzutreten. Zu keiner Zeit hatte man im Hinspiel den Eindruck, dass die Mannschaft mit der richtigen Einstellung (Härte) ans Werk ging. Wenn dann auch noch ein gewisser Felipe Santana wie Falschgeld in der Abwehrreihe steht, braucht man sich nicht Wundern, wenn man gegen die extrem starken Madridistas so untergeht. Ein Glück, dass letztgenannte Graupe verletzungsbedingt länger ausfällt…

Zum Spiel braucht man eigentlich nicht viele Worte zu verlieren, da es eher den Stellenwert eines Freundschaftsspiels hatte. So sahen das übrigens auch die Anhänger der Königlichen, die im Grunde schon voll auf den Clásico am Sonntag gegen den FC Barcelona eingestellt waren. Daraus resultierte dann auch die schlechteste Europapokalatmosphäre von Heimseite, die ich jemals gesehen habe. Dementsprechend war es kein Wunder, dass der Schalker Anhang über 90 Minuten Herr im Hause war. Etwas verwunderlich war meiner Meinung nach an diesem Tag die Liedauswahl der Nordkurve. Hätte man aufgrund der Ausganslage eher mit einem Spaßsupport und Ironie im Schalker Block gerechnet, wurde über die gesamte Spielzeit mehr oder weniger das Standardrepertoire heruntergespult. Erst nach dem Spiel wurden dann tatsächlich Lieder wie der Jens Keller Song und alte Klassiker wie „Wer kreist so wie ein Falke“ angestimmt. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Nicht immer alles so ernst nehmen!

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Estadio Benito Villamarín, Sevilla   Leave a comment

stadion_panorama

Verein: Real Betis Balompié
Fassungsvermögen: 51.700 Zuschauer

Die Heimspielstätte von Betis Sevilla wurde bereits im Jahr 1929 eröffnet. Im Laufe der Zeit wurde das Stadion zahlreichen Sanierungen unterzogen. Bestand das Zuhause von Betis anfangs nur aus Haupttribüne und Gegengerade, wurden 1958 auch hinter den Toren Tribünen errichtet. Zwischen den Jahren 1971 und 1973 wurden die Hintertortribünen erneuert. Einige Jahre später wurde das Stadion für die Weltmeisterschaft 1982 erneut umgebaut. Die heutige Nord- und Osttribüne erhielt der Ground erst im Jahr 2000. Die Haupttribüne im Westen und die einstöckige Hintertortribüne im Süden sind noch im alten Stil erhalten geblieben. So bekommt man bei einer Runde um das Stadion drei unterschiedliche Tribünenkonstruktionen und Fassaden zu sehen. Die Hintertortribüne im Süden besitzt dabei sogar noch Flutlichtmasten.

Zwischen der Westtribüne und dem Gol Sur ist ein Teil der Tribüne unfertig. Offenbar plante man damit, wie im Norden, auch die Hintertortribüne im Süden auf drei Stöcke auszubauen und diese an die Westtribüne anzuschliessen. Aufgrund der prekären Finanzlage dürfte in geraumer Zeit am Stadion jedoch nichts mehr passieren. Im Jahr 2010 wurde über den Stadionnamen abgestimmt. Dabei setzte sich der Name des früheren Vereinspräsidenten Benito Villamarín deutlich gegen den alten Namen Manuel Ruiz de Lopera und gegen die Vorschläge Heliopolis und Ciudad del Betis durch.

Impressionen vom Euroderby in Sevilla   Leave a comment

Donnerstag, 20.03.2014, 21:05 Uhr
Real Betis – Sevilla FC (0:2) 3:4 n.E.
Estadio Benito Villamarín, Sevilla

Estadio Martínez Valero, Elche   Leave a comment

Sonntag, 16. März 2014, 12:00 Uhr
Estadio Martínez Valero, Elche
Elche CF – Real Betis 0:0

Das Nuevo Estadio de Elche wurde am 8. September 1976 mit einem Freundschaftsspiel zwischen dem Elche CF und der mexikanischen Nationalmannschaft eröffnet, das mit einem 3:3-Unentschieden endete. Der Neubau ersetzte die traditionelle Heimat des Elche CF im nördlichen Stadtteil Altabix.

Im Jahr 1982 war das neue Stadion von Elche  Austragungsort dreier Gruppenspiele der Weltmeisterschaft  in Spanien. Mit der Partie zwischen Ungarn und El Salvador, die mit 10:1 endete, schrieb das Stadion Geschichte. Die Partie ist bis heute eine der torreichsten Spiele der WM-Geschichte. Nur bei der legendären Hitzeschlacht von Lausanne zwischen Österreich und der Schweiz  (7:5) im Jahr 1954 fiel noch ein Treffer mehr.

Im Jahr 1988 wurde das Stadion zu Ehren des langjährigen Präsidenten Manuel Martínez Valero auf seinen Namen umbenannt. In der jüngeren Geschichte war das Stadion neben mehreren Länderspielen der spanischen Nationalmannschaft im Jahr 2003 Schauplatz des Endspiels im Copa del Rey. Im Finale konnte sich der RCD Mallorca gegen Recreativo Huelva mit 3:0 durchsetzen.

Die Spielstätte der „Franjiverde“, wie die Mannschaft des Elche CF aufgrund der weißgrünen Spielkleidung auch genannt wird, besteht aus zwei Rängen und ist komplett unüberdacht.  Während der untere Teil des Stadions 20.653 Zuschauer fasst, kommt der obere Rang auf ein Fassungsvermögen von 15.364 Zuschauer. Die höchstgelegensten Plätze befinden sich auf einer Höhe von 18 Metern.

Anlässlich des Aufstiegs des Elche CF in die Primera División wurde das Stadion im Sommer 2013 einer Sanierung unterzogen. Dabei wurden unter anderem die Eingänge, die Durchgänge zu den Zuschauerräumen, Treppenhäuser und Beschilderungen erneuert. Der Innenbereich wurde mit neuen Umkleideräumen, Presseräumen, Büros und Toiletten  ausgestattet. Zudem wurden 27 neue VIP-Logen errichtet und der VIP-Bereich auf insgesamt 400 Plätze ausgebaut. In einer zweiten Phase der Renovierung wurde die Aussenfassade des Stadions mit einem perforierten Stahlgitter abgedeckt, um ihr ein modernes Aussehen zu verschaffen.

Veröffentlicht 17. März 2014 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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Campo Paquito Giménez, Socuéllamos   Leave a comment

Sonntag, 09. Februar 2014, 16:30 Uhr
Campo Paquito Giménez, Socuéllamos
UD Socuéllmos – Zona 5 Albacete 5:0 (2:0)

Am Sonntag empfing der derzeitige Tabellenzweite der Tercera Division Grupo XVIII, UD Socuéllamos, das Schlusslicht CDEF Zona 5. Die Spielstätte „Paquito Giménez“ besitzt eine überdachte Tribüne mit Sitzschalen in den Vereinsfarben, die sich über die Länge des gesamten Spielfelds erstreckt. Zwischen der Tribüne und dem Spielfeld befindet sich eine Rennbahn, die hinter den Toren mit einer Steigung verläuft. Neben einer Flutlichtanlage und einer Verkaufsbude hat die Spielstätte ansonsten nicht mehr viel zu bieten. Muss sie aber auch nicht, denn für die Spielklasse ist die Ausstattung vollkommen ausreichend.

Bei verregnetem Wetter waren heute rund 200 Zuschauer zum Campo Paquito Giménez gekommen. Trotz der doch deutlichen Unterlegenheit der Gäste, gelang es ihnen in der ersten Halbzeit einige Male gefährlich vor den Kasten der Hausherren zu kommen. Der im Jahr 1993 gegründete Club Zona 5 aus Albacete verbringt seine erste Saison in der Tercera Division. Dies dürfte wahrscheinlich auch die vorerst letzte bleiben, da dem Club zum rettenden Ufer bereits mehr als zehn Punkte fehlen.

So kam alles wie es kommen musste und UD Socuéllamos gelang mit dem 5:0-Erfolg der achte Sieg in Folge. Damit ist das Rennen mit Puertollano um den ersten Platz weiterhin offen gestaltet. Noch steht Puertollano jedoch mit vier Punkten vor den Blau-Weißen.

Racing-Spieler boykottieren Pokalspiel   Leave a comment

Die Spieler von Racing Santander haben unmittelbar nach dem Anstoss der gestrigen Pokalpartie gegen Real Sociedad einen Abbruch des Spiels erzwungen. Damit haben die Spieler den Vereinspräsidenten und den Vorstand zum Rücktritt aufgefordert.

Der ehemalige spanische Erstligist, derzeit in der Segunda Division B aktiv, steckt in finanziellen Schwierigkeiten und konnte seit Monaten kein Gehalt mehr an Spieler und Trainerstab auszahlen. Daher entschloss sich die Mannschaft dazu die wichtige Partie im Copa del Rey dazu zu nutzen, um auf die Missstände im Club aufmerksam zu machen und die Clubführung unter Druck zu setzen. Selbst wenn die Partie nun mit 0:3 für die Gäste gewertet wird, feierten die Racing-Anhänger die Spieler noch minutenlang nach dem Abbruch.

Veröffentlicht 31. Januar 2014 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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Neues Santiago Bernabéu schon 2017 Realität   Leave a comment

Real Madrids Präsident Florentino Pérez hat heute offiziell den Sieger des Designwettbewerbs für den Umbau des Santiago Bernabéu bekanntgegeben. Gegen die Konkurrenz konnten sich die Hamburger Architekten von Gerkan, Marg und Partner zusammen mit dem katalanischen Architekturbüro L35-Ribas durchsetzen.

Neben einem Hotel mit Blick in das Stadion, soll auf der Seite der bekannten Meile Paseo de la Castellana ein Einkaufszentrum entstehen. Von dem Hotel erhoffen sich die Verantwortlichen Umsätze in der Höhe von fünf Millionen Euro im Jahr. Das Shopping-Center soll zwischen zwei und drei Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Damit soll der Gesamtumsatz des Santiago Bernabéu von derzeit rund 40 Millionen Euro auf über 52 Millionen Euro steigen.

Santiago Bernabeu von außen

Die Kapazität des Stadions wird von derzeit rund 80.000 auf 85.000 Plätze erweitert.  Die Bauarbeiten starten noch im Juni dieses Jahres, die Eröffnung ist für das Jahr 2017 geplant. Als Besonderheit des neuen Stadions werden sowohl an der Fassade als auch auf der Innenseite des ausfahrbaren Dachs Videowalls integriert.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich voraussichtlich auf rund 400 Millionen Euro. Davon soll sich allein ein Viertel auf Genehmigungen, Lizenzen und rechtliche Schritte belaufen. Aufgrund der hohen Kosten sucht der Verein einen neuen Namensgeber für das Stadion. Pérez soll von interessierten Unternehmen 20 Millionen Euro im Jahr fordern. Spanischen Medienbereichten zu Folge gibt es derzeit fünf Kandidaten für den Verkauf des Stadionnamens.