Stadio Comunale Luigi Ferraris, Genova   Leave a comment

Donnerstag, 01.11.2012, 20:45 Uhr
Stadio Comunale Luigi Ferraris, Genova
Genoa CFC– ACF Fiorentina 0:1 (0:1)

Fassungsvermögen: 36.603 Zuschauer

Nachdem wir uns die Nacht in Mailand, in Folge verspäteter Ankunft, mit der Suche nach unserem Hotel um die Ohren geschlagen hatten, ging es am Donnerstagmorgen per Zug in die Hafenstadt Genua. Dort angekommen widmete man sich dem Hafen und den historischen Gassen zu. Nach einem fantastischen Sonnenuntergang ging es dann per Bus in Richtung Stadio Comunale Luigi Ferraris. Als das Stadion von einem der Hügel in Sichtweite geriet, entschlossen wir uns dazu noch einige Schnappschüsse der Spielstätte zu schießen. Eine steile Treppe brachte uns dann hinunter ins Tal, wo die „Biglietti“ für 20 Euro an der Tageskasse erworben wurden. Danach ging es in einem großen Bogen um den „Settore Ospiti“, abgesperrt durch mehrere Polizeieinheiten, über eine Brücke zu unserem Standort auf der Gradinata Sud, wo sonst die Tifosi von Sampdoria Genua ihren Stammplatz haben. Fanartikel von Genoa und Sampdoria werden in den Shops vor dem Stadion verkauft und liegen oftmals nebeneinander.

Unsere Plätze im Stadion baten einen guten Blick auf Heimtribüne (Gradinata Nord) und den Gästeblock, in dem heute die Anhänger der Fiorentina für den Termin unter der Woche einen guten Eindruck hinterließen. Die Curva Fiesole zeigte sich sangesfreudig und schreckte auch von Anfang an nicht von Pöbeleien gegen die Genovesen zurück. Auf der Gradinata Nord waren an diesem Tag so gut wie keine Fahnen auszumachen. Der Grund sind rund 250 Stadionverbote, die gegen die „Fossa dei Grifoni“, ausgesprochen wurden. Im Oberrang hing das Spruchband „Stolz auf 250 ausgesperrte, echte Grifoni – unter all diesen Schwätzern!“. Vor einiger Zeit forderten die Ultras die Mannschaft nach schwacher Leistung dazu auf, ihre Trikots auszuziehen. Die Folge waren zwei Heimspiele unter Ausschluss von Zuschauern.

Auf dem Spielfeld entwickelte sich eine sehenswerte Partie mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Das Glück war am heutigen Tag auf der Seite der Fiorentina, zeigten sie sich einmal treffsicherer als die Hausherren. Mit rund 19.000 Zuschauern war das Stadion etwa halb gefüllt. Ein gelungener Abend unter Flutlicht.

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