Estadio Santiago Bernabéu, Madrid   Leave a comment

Mittwoch, 04.04.2012, 20:45 Uhr
Estadio Santiago Bernabéu, Madrid
Real Madrid CF – APOEL Nikosia 5:2 (2:0)

Fassungsvermögen: 80.925 Zuschauer

Das Santiago Bernabèu gehört zweifelsfrei zu den Stadien auf der Welt, die man einmal besuchen muss. Eine Zwischenlandung in der Hauptstadt des spanischen Königreichs sollte mir an diesem Abend den Besuch eines Flutlichtspiels der Königlichen von Real Madrid ermöglichen. Der Gegner am heutigen Tag hieß APOEL Nikosia. Für mich kein wirkliches Neuland, da ich bereits vor einigen Jahren mit Schalke auf die geteilte Stadt getroffen war und das GSP Stadion bei einem Besuch des Europapokalspiels gegen AEK Larnaca inspizieren konnte.

Kurz vor Anpfiff der Partie rüstete ich mich im Viertel Chamartín vor dem Stadion mit einer Eintrittskarte auf. Die günstigste Karte gab es für 30 Euro und lag damit für ein Champions League Viertelfinale auf einem akzeptablen Preisniveau. Nachdem mich die Rolltreppen auf meinen Platz im obersten Rang des beeindruckenden Bauwerks gebracht hatten, stellte ich doch etwas verdutzt fest, welch eine Masse an Gästefans angereist war. Die schätzungsweise 2.000 bis 3.000 APOEL-Anhänger traten geschlossen in orangen Shirts auf und waren auch noch Tage nach dem Spiel zahlreich am Flughafen auszumachen. Das ein oder andere Mal konnten die Zyprer durch kollektive Hüpfaktionen und Schalparaden überzeugen und das trotz der heutigen 2:5-Niederlage. So wurde ein Tor bejubelt, als wäre gerade der Anschlusstreffer erzielt worden. Dabei gestaltete sich das Match doch mehr als einseitig und schnell war jedem klar, wer in das Halbfinale der „Königsklasse“ einziehen würde.

Die Madrilenen wurden nur selten laut, dann zog aber auch das ein oder andere Mal das ganze Stadion mit. Wirklich auffällig war lediglich der Kreis um die Ultras Sur hinter dem Tor, die eine eigene Ordnerkette zugeteilt bekamen. Ab und an wanderten die Jungs in einer Karawane von links nach rechts durch den Block. Bewegung war häufig auszumachen, einige Wechselgesänge mit der Nordtribüne und anderen Bereichen wurden ebenfalls angestimmt. Wirklich ernst schien das Spiel allerdings keiner zu nehmen. Der Süd fehlt es zudem an Masse um sich im gigantischen Stadion Eindruck zu verschaffen, was ihnen in der Vergangenheit hin und wieder mit beeindruckenden Choreographien gelungen ist.

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Veröffentlicht 20. April 2012 von stadionkult in Berichte, Neuigkeiten

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